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Kreistierschutzverein Tuttlingen
und Umgebung e. V.

Beim Tierheim 1
78532 Tuttlingen

Telefon: 07461 / 3772
Fax:       07461 / 9100699
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Öffnungszeiten

Für Besucher
Do. - So.   14.00 - 17.00 Uhr

Für Gassigeher
Di. -  Fr.    14.00 - 16.30 Uhr
Sa. u. So. 10.00 - 12.00 Uhr

An gesetzlichen Feiertagen ist das Tierheim geschlossen!

Wir sind Mitglied

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Artgerechte Haltung

 

lasloneuneuKatzen                                        

Ideale Heime für Katzen sind Gehöfte oder Einfamilienhäuser in einer verkehrsberuhigten Lage, wo die Tiere selbst entscheiden können, wann sie im Haus bleiben oder einen Ausflug machen wollen. Katzen, die keine Erfahrung mit Freiauslauf haben, können auch in einer katzengerecht gestalteten Stadtwohnung ohne Ausgang gehalten werden. Anders als ein Hund kann sich eine Katze lange und ausgiebig mit sich selbst beschäftigen.

Auch eine Katze braucht viel Ansprache. Aber meist will sie selbst bestimmen, wann sie mit „ihrem" Menschen schmust oder spielt. Nur wer bereit ist, Streicheleinheiten dann auszuteilen, wenn sie eingefordert werden, und keinen Zwang ausübt, wenn die Katze ihre Ruhe haben will, ist für diese Hausgenossen geeignet.

Früher galt die Katze als typischer Einzelgänger, der gut allein sein kann und daher besonders für den Einpersonenhaushalt in Frage kommt. Heute ist bekannt, dass die Tiere untereinander sehr gesellig sind. Hat eine Katze Freilauf, kann sie Kontakt zu anderen Artgenossen aufnehmen. Ein reiner „Stubentiger" sollte möglichst nicht allein bleiben. In fast jedem Haushalt, der für eine Katze geeignet ist, lassen sich problemlos auch zwei halten.

 

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Die meisten Reptilien wie zum Beispiel Schlangen, Krokodile und Echsen können in Privathaushalten kaum artgerecht gehalten werden. Ihre Haltung setzt überdies detaillierte Spezialkenntnisse voraus. Dies gilt auch für die häufig in Fünfmarkstückgröße angebotenen jungen Wasserschildkröten. Ausgewachsen sind sie oft suppentellergroß und können in einem Zimmerterrarium oder gar auf dem Balkon niemals artgerecht gehalten werden. Sie gehören aber auch auf keinen Fall in den Gartenteich.

 

oskar otti1Hunde

Hunde sind hochsoziale Lebewesen, die unter natürlichen Bedingungen ihr ganzes Leben in einem Rudel zubringen. Wer einen Hund halten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von uns Menschen abhängig ist, das Aufmerksamkeit, Pflege, Fürsorge, Opferbereitschaft und Geduld benötigt. Für die Haltung in einer Etagenwohnung sind eher kleinere Hunde geeignet. Ein großer Hund passt besser in ein Haus mit Garten.

Doch ob Haus mit Garten oder Stadtwohnung, grundsätzlich gilt: Nur wer viel Zeit hat, sollte sich einen Hund anschaffen. Jeder Hund braucht viel Ansprache, eine gute und konsequente Erziehung und ausgiebige Spaziergänge. Darüber hinaus gibt es rassenspezifische Eigenschaften, die im täglichen Leben eine wichtige Rolle spielen.

Windhundrassen z. B. haben ein besonders ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis. So genannte Jagdhundrassen wollen besonders beschäftigt sein und folgen ihrem Jagdinstinkt relativ leicht. Manche Rassen, wie etwa der Labrador Retriever, haben ein ausgeprägtes Schwimmbedürfnis. Mit einem Hund müssen alle Familienmitglieder zurechtkommen, und Kinder brauchen bei der Erziehung des Hundes die Hilfe der Erwachsenen, damit er sich harmonisch in die Familie eingliedert. Nicht alle Hunde sind für Familien mit Kindern gut geeignet.

Wer sich genau informiert, hat die besten Voraussetzungen, den richtigen Hund zu finden.

 

meerschwMeerschweinchen

Meerschweinchen sind gesellige, tagaktive Tiere. Sie können in der Wohnung gehalten werden, wenn ihre Unterkunft großzügig bemessen ist und ihnen täglich Auslauf gewährt wird. Für kleinere Kinder sind sie nur bedingt geeignet. Denn anders als Hund und Katze können sie sich, werden sie falsch angefasst, nicht wehren. Als gesellige Tiere sollten Meerschweinchen möglichst zu zweit gehalten werden. Gut vertragen sich zwei Weibchen, die gemeinsam aufgewachsen sind.

Meerschweinchen erreichen ein Alter von sechs bis acht Jahren.

 

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Goldhamster sind als Heimtiere recht beliebt. Allerdings ist ihre artgerechte Haltung in der Wohnung kaum möglich. Der ursprüngliche Lebensraum des Goldhamsters ist die Steppe. Dort wohnt der Einzelgänger in einem selbst gegrabenen unterirdischen Röhrensystem. Während der Nahrungssuche legt er große Strecken zurück. Im Laufrad des Käfigs kann der Goldhamster sein enormes Laufbedürfnis nur sehr unzureichend befriedigen. Auslauf in der Wohnung birgt Probleme, da sich Goldhamster hinter Schränken und in engen Zwischenräumen einklemmen können und nichts vor ihren scharfen Zähnen sicher ist.

Goldhamster sind nachtaktiv und werden erst nach dem Einsetzen der Dämmerung munter. Für Kinder, die sich am Tag mit dem Tier beschäftigen wollen, ist er keinesfalls geeignet. Hinzu kommt, dass die Lebenserwartung dieser Tiere mit zwei bis drei Jahren sehr kurz ist. Der frühe Tod des liebgewonnenen Spielgefährten kann für Kinder eine starke Belastung sein.

Unter der richtigen Beaufsichtigung ihrer Eltern können Kleintiere allerdings auch ein guter Einstieg zum Training des verantwortungsbewussten Umgangs der Kinder mit Tieren sein.

 

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Ratten sind ausgesprochen soziale Lebewesen. Sie sollten deshalb nie alleine gehalten werden. Ohne ständigen Kontakt zu Artgenossen verkümmern die Tiere. Um heftige Auseinandersetzungen zu vermeiden, sollten Ratten zur gemeinsamen Haltung möglichst als Jungtiere vergesellschaftet werden.

Diese Tiere artgerecht zu halten, ist in der Wohnung kaum möglich. Sie haben dort in der Regel keine Gelegenheit, ihrem Lauf- und Kletterbedürfnis ausreichend nachzukommen. Ratten beanspruchen geräumige, vielseitig strukturierte Käfige mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Täglicher Auslauf sollte den Tieren zusätzlich gewährt werden, ist aber wie bei allen Nagern unter Aufsicht sicherer, da Stromkabel und andere Gegenstände gerne benagt werden.

Die kleinen Tiere haben einen Wach-Ruhe-Rhythmus von ca. 2 bis 4 Stunden. Ihre Hauptaktivitätsphasen liegen in den Abend- und Morgenstunden. Tagsüber schlafen sie die meiste Zeit. Regelmäßiger Freilauf und Zuwendung sollten deshalb grundsätzlich zu diesen Tageszeiten erfolgen. Die Lebenserwartung einer Ratte beträgt zwischen 1,5 und 3 Jahren.

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